Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Doberaner Münster – Newsletter Nr. 51 – Mai 2016
Zisterzienserklosterkirche 13. Jh. mit reicher Originalausstattung von internationalem Rang
Reichste hochgotische Ausstattung aller Zisterzienserkirchen europaweit


Inhalt



Aha-Erlebnisse und Detektiv-Arbeit im Münster

Stefan Thiele schreibt Buch über Forschung und Denkmalpflege am Doberaner Gotteshaus

im 19. und 20. Jahrhundert / Kunsthistoriker setzt sich für Baumeister Möckel ein

Von Sabine Hügelland (OSTSEE-ZEITUNG)

Bad Doberan. Wie ein Detektiv habe er sich so manches Mal gefühlt: „Das war der spannendste Aspekt meiner Arbeit“, sagt Stefan Thiele, der sich in seiner Doktorarbeit dem Doberaner Münster des 19. und 20. Jahrhunderts widmet und darin auch eine Bresche für Gotthilf Ludwig Möckel (1838-1915) schlägt. Der Begriff „vermöckelt“, der Baumeister Möckels Arbeiten im Münster abwertete, soll der Vergangenheit angehören. Möckel restaurierte das Münster von 1883 bis 1890.



Jetzt erschien das Buch zu Thieles Dissertation: eine 450 Seiten umfassende und reich bebilderte Monographie. Sie trägt den Titel „Die Zisterzienserklosterkirche zu Doberan. Forschung und Denkmalpflege am Doberaner Münster im 19. und 20. Jahrhundert“, ist im Thomas Helms Verlag erschienen und wurde jetzt im Küsterhaus vor 70 Interessierten vorgestellt. „Für Wissenschaftler ein wertvolles Buch, denn vieles darin wird erstmals der Öffentlichkeit zugänglich“, sagt Kustos Martin Heider. „Ein prägender Abschnitt in der Geschichte der Doberaner Klosterkirche wird nun nicht nur Wissenschaftlern, sondern einem größeren Publikum zugänglich gemacht.“



Thomas Helms begleitete das Buch fotografisch und konnte auf seinen Foto-Fundus aus den 1970er und 80er Jahren zurückgreifen, als er die Restaurierungsarbeiten begleitete. „Das Ziel, möglichst jeder historischen Abbildung eine neue gegenüberzusetzen, finde ich sehr gelungen“, sagt Heider.

Dem Thema des 19. Jahrhunderts im Münster widmete sich Thiele als Erster ausführlich. „Seit der Kindheit ist mir das Münster ein Begriff“, so der Chemnitzer. „Im Sommer 2002 absolvierte ich hier eine Führungsrüstzeit und war sofort von der Atmosphäre im Münster fasziniert. Mir fiel auf, dass erfahrene Münsterführer oftmals sehr negativ über Möckel sprachen. Ich wollte das ändern. Ihm ist Unrecht getan worden“, sagt Thiele. „Teilweise herrschte richtige Anti-Möckel-Stimmung.“



Stefan Thiele studierte in Leipzig Kunstgeschichte mit klassischer Archäologie als Hauptfach und evangelischer Theologie im Nebenfach. Der 34-Jährige arbeitet jetzt als Kunsthistoriker mit Schwerpunkt auf Bildende Kunst im Mittelalter. Seine Dissertation begann 2008 und endete 2011.

Zahlreiche Stunden verbrachte er in Schweriner Archiven und entdeckte Dokumente, die ein neues Licht auf das Münster und Möckel warfen. Als Möckel den Auftrag erhielt, befand sich der Sakralbau in einem sehr desolaten Zustand. Gravierende Bauschäden, Abriss-Sünden vergangener Zeit, wie im 17. und 18. Jahrhundert die großen Kerngebäude am Münster, hinterließen Narben an der Fassade.„Möckel war nicht beliebt, weil viele ihm den Auftrag als Sachsen nicht gönnten. Ich fand Unterlagen, die das auch bewiesen. So wurde unter anderem absichtlich Material entwendet“, sagt Stefan Thiele.



„Ich hatte viel Freude an der Arbeit und viele Aha-Erlebnisse. So entdeckte ich, dass es einen zweiten
Dachreiter, einen zusätzlichen am südlichen Querhaus gab. Das war nur in einer kleinen Notiz aus
dem Jahr 1750 zu erkennen“, so Thiele. „Und ich habe, weil die Themen so interessant waren, Ausführungen zum Rest des Kreuzgangs, zum Beinhaus St. Michael und zur Kapelle Althof eingefügt.“

450 Seiten
450 historische und neuere Abbildungen finden sich in dem 450 Seiten starken Buch von Dr. Stefan Thiele. Es beschäftigt sich mit der Forschung und Denkmalpflege am Doberaner Münster im 19. und 20. Jahrhundert. Das Buch kostet 68 Euro und ist im Münster erhältlich.

Quelle: OSTSEE-ZEITUNG Bad Doberan, Ausgabe 2./3. April 2016

Foto 2: OZ-Foto: Sabine Hügelland
Foto 1, 3 + 4: Führung und Vortrag zur Buchvorstellung (Martin Heider, Bad Doberan) 







Zum 5. Mal „Münster ganz nah“

Am 10. April 2016 fand nun schon zum 5. Mal unsere Münsteraktion „Münster ganz nah“ statt.
Von 11 bis 17 Uhr waren die Türen des Münsters geöffnet und mehr als 700 Besucher nutzen an diesem Tag die Gelegenheit, sonst nicht zugängliche Bereiche des Münsters kennenzulernen.

Mitglieder des Münsterbauvereins, Gästeführer, Kinderführer und Freunde des Münsters führten Führungen im Münster, in der Außenanlage, auf der Orgelempore und im Beinhaus durch und standen den Gästen für ihre Fragen zur Verfügung.



Insgesamt 275 Besucher nahmen an den angebotenen Führungen teil. Besonderheit in diesem Jahr war ein kleines Orgelkonzert durch Kantor Herrn Bönner mit anschließenden Erklärungen und die Möglichkeit mal die Orgel ganz aus der Nähe zu sehen.



Die vergoldete Kuppel des Grabmals von Johann Albrecht von Mecklenburg, die Loggia von Herzog Adolf Friedrich, das Beinhaus, die Bibliothek und ein Blick von der Sängerempore, waren genauso spannend, wie das Erklimmen des Dachbereiches mit unseren Bronzegussglocken.



Mit viel Freude und Engagement haben alle Beteiligten in der Durchführung und Vorbereitung zum Erfolg dieses Tages beigetragen. Die 725 Euro Spenden an diesem Tag gehen in die Restaurierung des Münsters.
Über 20 fleißige Helfer haben diesen Tag ehrenamtlich mitgestaltet. Ihnen allen ein Dankeschön.



Ich freue mich schon auf unseren Tag „Münster ganz nah“ 2017.

Andrea Tädcke
Münsterbauverein






Jahrestreffen der Zisterziensererben in Løgumkloster

Vom 17. bis 20. April 2016 trafen sich ca. 100 Teilnehmer zum 24. Jahrestreffen im dänischen Løgumkloster in Südjütland, unweit der deutsch/dänischen Grenzen in dem Gebiet, in dem eine deutsche Minderheit lebt.

Es war nach dem Treffen in Kappel am Albis/Schweiz das zweite Treffen außerhalb Deutschlands.
Die meisten der Teilnehmer sind mit ehemaligen deutschen Zisterzienserklosterstätten verbunden, die heute evangelisch genutzt werden – seien es die Damen der evangelischen Damenstifte in der Lüneburger Heide, Mitglieder der Gemeinschaften an den Klöstern von Amelungsborn, Heilsbronn oder Bad Doberan als auch Pastoren und Laien.



Das Treffen begann am Sonntag mit einem Festgottesdienst in der Klosterkirche (Foto 1 - Ansicht von Süden), gefeiert nach der Ordnung der dänischen Gottesdienstliturgie, zum Teil in dänisch und in deutsch. Die Predigt hielt Bischof Elof Westergaard aus Ribe über Johannes 14, 1-11 in deutscher Sprache. An der Liturgie beteiligten sich die Ortspastoren der dänischen und deutschen Gemeinde.

Die Tage des Zusammenseins wurden in zisterziensischer Tradition durch die vier Tagzeitengebete geprägt – Mette (Morgengebet), Mittagsgebet, Vesper (Abendgebet) und Komplet (Nachtgebet). (Foto 2: Einzug in die Klosterkirche zum Tagzeitengebet)



Das Kloster Løgum steht in der Filiation von Cîteaux und ist ein Tochterkloster (1170) von Herrevad im heutigen Schweden. Vom Bau her folgt die Anlage dem Fontenay-Typ als ältester Zisterziensertradition. Eine Besonderheit gibt es am Bau der Klosterkirche, daß nämlich das nördliche Querschiff eine einzigartige kleine Vorhalle mit unbekannter Funktion besitzt, die heute als Haupteingang genutzt wird.

Es gab drei große Restaurierungsphasen in der Klosterkirche, die letzte 2014-2015, bei der ein helles Interieur hineinkam, die Orgel erneuert und eine moderne LED-Beleuchtung installiert wurde. Nun herrscht ein einzigartiges Zusammenspiel zwischen Licht und Raum.
Im 20. Jahrhundert wurde die Klosteranlage zum kulturellen und spirituellen Zentrum der Evangelisch-Lutherischen dänischen Volkskirche ausgebaut.

Der langjährige Rektor des ortsansässigen Pädagogisch-Theologischen Instituts, Prof. Dr. Eberhard Harbsmeier, machte uns mit dem dänischen Philosophen und Theologen Søren Kierkegaard vertraut und sprach als Forscher und ausgewiesener Kenner über seine Gedanken vom Gebet und die Unveränderlichkeit Gottes – „Das Gebet verändert nicht Gott, sondern es verändert den Betenden“.
Verbunden mit musikalischer Unterstützung durch die Cellistin Christina Meissner zitierte Harbsmeier Texte über die Liebe von Kierkegaard.



Seit Jahren gibt es eine enge Verbundenheit zum Orden der Zisterzienser, inzwischen vertreten durch den ehemaligen Generalprokurator, Dr. Meinrad Tomann aus dem Stift Heiligenkreuz, der über das aktuelle Ordensleben berichtete.

Sein Heimatkloster erfreut sich großer Beliebtheit und hat mit ca. 90 Mönchen einen sehr großen und sogar weiter wachsenden Konvent. Über ein erfreulich andauerndes Wachstum des Ordens läßt sich auch aus der größten Kongregation des Ordens, in Vietnam, berichten. In anderen Teilen der Welt – auch in Europa – kennt man auch gegenteilige Entwicklungen …

Unweit von Løgumkloster liegt die älteste Stadt Dänemarks – Ribe – mit einer bedeutenden Domkirche (Foto 3) und zugleich auch Sitz des Bischofs. Während einer Exkursion besichtigten wir die fünfschiffige Kirche, 1225-1325. Die Kirche wurde aus rheinländischem Tuffstein, deutschem Sandstein und jütländischem Granit erbaut. Markant sind die beiden ungleichen Türme im Westen. Vom nördlicheren Bürgerturm hat man aus 50 Meter Höhe sowohl einen herrlichen Blick auf die roten Dächer Ribes (Foto 4) als auch nach Westen hin auf das Meer.



Zurück in Løgumkloster berichteten Prof. Dr. Harbsmeier und Dr. Sten Hårløv, Pastor der dänischen Gemeinde, über die Geschichte der Reformation in Dänemark. Harbsmeier ist mehrere Male in Wittenberg gewesen, um darüber zu forschen.

Das 25. Jahrestreffen wird im kommenden Jahr in Heilsbronn stattfinden.

Weitere Informationen zur Gemeinschaft Evangelischer Zisterziensererben in Deutschland finden Sie unter
www.ev-zist.de

Peter Holtz







Jahresmitgliederversammlung des Klostervereins

Viele Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Klosters Doberan e.V. trafen sich am 23. April 2016 zu ihrer Jahresmitgliederversammlung im Kornhaus, also inmitten der Zisterzienserklosteranlage.

Der Tätigkeitsbericht legte Rechenschaft über die Arbeit des Vereins im letzten Jahr ab. Zu Beginn wurden acht neue Vereinsmitglieder besonders begrüßt. Es konnte festgestellt werden, dass die Attraktivität der historischen Klosteranlage durch bereits abgeschlossene oder begonnene Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen weiter gewachsen ist.

Besonders erwähnenswert ist, dass mit der beginnenden Revitalisierung des Mühlenhauses der Startschuss für die Wiederherstellung des Wirtschaftsgebäudes gegeben wurde. Die Wassermühle entstand zeitgleich mit diesem um 1280.

Viel Raum nahmen im Bericht die Tätigkeit der sechs Arbeitsgruppen des Vereins ein. Es sind dies: Planung und Projekte, Vortrag und Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungen, Klostergarten, Mühlengruppe.



Die Maßnahmen der Arbeitsgruppen, die sich eigene individuelle Schwerpunkte gesetzt haben, verstehen sich als Schritte zur Umsetzung der Ziele, die in der Satzung des Vereins festgeschrieben sind. Der Verein hat den Zweck, das geistliche, künstlerische und wirtschaftliche Erbe des Zisterzienserordens, insbesondere im Kloster Doberan, zu pflegen, zu erforschen sowie der Öffentlichkeit Kenntnisse darüber zu vermitteln. So entstanden Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge für den ehemaligen Marstall, das Mühlenhaus und Wirtschaftsgebäude. Auch setzte der Verein die Tradition seiner regelmäßigen Vorträge fort, wie immer in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Friderico-Francisceum.

Im vergangenen September, gerade rechtzeitig zu den Klostertagen, erschien der Band 6 der Reihe CONVENT unter dem Titel „Klosterbaukunst in neuem Licht“. In den Monaten Juli und August 2015 öffneten sich die Ausstellungsräume wieder für Einheimische und Gäste der Stadt.



Als Höhepunkte des Jahres 2015 sind Klostermarkt (06./07.Juni) und Klostertage (18.-20.September) zu nennen. Tausende Besucher konnten bei bestem Wetter das bunte Markttreiben in der Klosteranlage erleben. Eine gelungene Veranstaltung, deren erheblicher Überschuss dem Spendenkonto des Vereins EIN NEUES DACH FÜR NEUES LEBEN gutgeschrieben werden konnte. Die Klostertage standen unter dem Thema „Europa im Blick – die Einbindung des Klosters Doberan in europäische Netzwerke“.

Nach der Jahresmitgliederversammlung nutzten noch interessierte Mitglieder die Möglichkeit einer Besichtigung der entstehenden Brauhausmühle im Mühlenhaus. Noch ist es eine Baustelle, doch der Ausbau geht 2016 weiter.

Gunter Heilemann, 1. Vorsitzender





Täglich Führungen im Mai

11:00 Münsterführung (ab 5 Pers.)
Di + Do mit anschließender Stadtführung

12:00 Gewölbe-, Turm- und Glockenführung (ab 2 Pers.)
Sonderführung und Entdeckungsrundgang über das mittelalterliche Gewölbe, Dachstuhl, Seilwinde 15. Jh..

14:00 Münsterführung (ab 2 Pers.)
Münsterführung (ca. 40 min.) mit anschließendem thematischen Schwerpunkt (ca. 20 min.)
Mo: Bedeutende gotische Schnitzwerke
Di: Aus dem Leben von Herzögen und Königen
Mi: Die mittelalterlichen Altäre
Do: Das Leben der Zisterziensermönche
Fr: Münster, Klosteranlage, Beinhaus
Sa: Bedeutendste Ausstattungsstücke
So: Perle der norddeutschen Backsteingotik

15:00 Gewölbe-, Turm- und Glockenführung (ab 2 Pers.)

Sa 11:00 Führung für Kinder

Termine und Online-Reservierung


Münster täglich geöffnet

Montag-Samstag: 9:00-18:00,
Sonn- und Feiertags: 11:00-18:00.

Ausnahmen: 21.5.: 9:00-12:45+13:45-18:00
22.5.: 10:00-12:00+14:30-18:00

Foto: Grabplatte des Peter Wiese (gestorben 1338)




Gottesdienste im Mai

Sonntags (außer 22.5.) 9:30Evangelischer Gottesdienst
mit Kinderkirche

Mittwochs 12:00Orgelmeditation

Samstags 19:00 Abendgebet (Kapelle Heiligendamm)

5.5. Christi Himmelfahrt
9:30
Gottesdienst
19:30Abendgebet mit TAIZÉ-Gesängen

7.5. 18:00 Stunde der Besinnung zur Konfirmation
mit Abendmahl

8.5. 9:30Festgottesdienst zur Konfirmation

16.5. Pfingstmontag 11:00Regionaler Gottesdienst (Kühlungsborn Konzertgarten Ost)

19.5. 8:00 Mette (Morgenandacht)

22.5. 13:00 Bikergottesdienst 

Gottesdienste und Andachten soweit nicht anders angeben im Münster.

 







Foto 1: Kanzel im Münster (1867) - Evangelist Lucas
Foto 2: Tauferinnerungsgottesdienst am 24.4.2016 (Foto: Kirchengemeinde)


Münsterkonzerte

Freitag 27.05.2016, 19.30 Uhr

Chorkonzert „Europäische Kathedralmusik" Domkantorei Altenberg
Leitung: Andreas Meisner



19. Doberaner Bikergottesdienst


Am 22. Mai 2016 findet zum 19. Mal der Bikergottesdienst im und um das Doberaner Münster statt.
Das Thema des Tages: "Zeit zu fahren".



Im Münstergelände gibt es einen Infostand von Bikers Helpline: Betreuer und für Gespräche bereit ist Bikerpastor Uwe Stiller vom Org. Team MOGO Hamburg

Moderation am Veranstaltungstag: Sandra Luner von Antenne MV. Live Berichte und Interviews werden auch direkt auf Antenne MV zu hören sein.

Ablaufplan:

9 Uhr –
Abfahrt zur Sternfahrt
Neubukow - Markt, Satow - Sky - Markt, Schwaan - Markt, Rostock/Sievershagen - Ostseepark

ab 9:30 Uhr – Antenne MV Bühne
Es begrüßt Sie Sandra Luner. Weiter mit dabei die Band "Jerry C. Taylor and Friends" und viele interessante Gäste.

11 Uhr – Abfahrt vom Münsterparkplatz zur großen Ausfahrt

13 Uhr – Bikergottesdienst im Doberaner Münster mit Beschallung nach Außen
Thema: "Zeit zu fahren"
Predigt: Pastor Uwe Stiller

14 - 16 Uhr – Open Air Konzert
am Münster mit der Band "Bad Penny"

16 - 17 Uhr –  Musik von Antenne MV


Quelle: www.bikergottesdienst.de






Einladung zur Doberan-Aktion 2016


Im 47. Jahr lädt die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Bad Doberan junge Menschen für zwei Wochen gemeinsamen Lebens in Form einer christlichen Rüstzeit und zur Mitarbeit im Führungsdienst des Doberaner Münsters ein.

Das Doberaner Münster ist mehr als ein Baudenkmal oder eine kulturhistorische Stätte. Es ist durch Jahrhunderte immer ein Ort der Begegnung für Menschen und eine Stätte des Gottesdienstes. „Die Steine der vor rund 700 Jahren erbauten Klosterkirche können wir zum Sprechen bringen.“

Mit dieser Aufgabe ist die Kirchgemeinde Bad Doberan im Sommer sehr gefordert und so wird sie seit dem Jahr 1969 in guter Weise von jungen Menschen bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt.

Auch in diesem Jahr laden wir junge Menschen von 18 Jahre bis 30 Jahren (im ersten Durchgang auch über 30jährige) für zwei Wochen gemeinsamen Lebens zu maximal 10 Personen ein. Die Gruppe wohnt im sanierten „Stall“ am Küsterhaus, nahe dem Münster in der Kloster-Parkanlage.

Kost und Logis sind frei! Es gibt einen Fahrtkostenzuschuss!



Hauptaufgabe der Teilnehmer ist es, interessierte Besucher mit Führungen durch das Münster zu begleiten. Am Anfang steht eine zweitägige Einführung in Geschichte, Bedeutung und sakrale Baukunst des ehemaligen Zisterzienserklosters.

Ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Lebens ist die tägliche Andacht in Form der Morgenmette. Der
Sonntagsgottesdienst im Münster kann durch die Führungsgruppe mitgestaltet werden. Die freie Zeit am Abend wird meist gemeinsam verbracht (Strand, Erkundung des Umlandes). Ein gemeinsamer Exkursionstag führt zu interessanten Orten. Es stehen jedem Teilnehmer darüber hinaus freie Tage zur Verfügung.

Möchten Sie an der Doberan-Aktion teilnehmen? Wenn ja, dann melden Sie sich möglichst frühzeitig und möglichst schriftlich an: E-Mail: verwaltung@muenster-doberan.de

Die Termine der Durchgänge 2016: I. 21.07.–04.08. II. 04.08.–18.08.

Anmeldungen: Münsterküsterei Tel. (03 82 03) 6 27 16, kuester@muenstergemeinde-doberan.de

Weitere Infos zur Doberan-Aktion auf der Münsterhomepage. Dort ist auch ein Faltblatt zur Aktion eingestellt.



 


Spendenkonto Restaurierung Münster


IBAN: DE38 5206 0410 0505 3501 15
BIC: GENODEF1EK1
Informationen zur Restaurierung auf der Münsterhomepage


Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

Informationen zu den Gruppen und Projekten der Kirchengemeinde finden Sie auf der Homepage der Kirchengemeinde, die von der Münster-Homepage aus verlinkt ist. Link von der Münster- auf die Gemeinde-Homepage



Fotos, soweit nicht anders angegeben: Martin Heider (Bad Doberan).

Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen möchten, können Sie diesen hier abbestellen.

© 2016 Münsterverwaltung der Ev.-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Doberan.
Ansprechpartner: Martin Heider
Klosterstraße 2, 18209 Bad Doberan, Tel. 038203-779590
E-Mail: verwaltung@muenster-doberan.de
Homepage: www.muenster-doberan.de







Doberaner Münster - Newsletter Mai 2016